Sparsamer Mini-PC, ideal für das Büro

Mini-PC
Mini-PC

Wer den PC hauptsächlich für Textverarbeitung und nie für 3D-Spiele sowie aufwendige Grafikanwendungen benötigt. also etwa im Büro, der muss sich heutzutage keinen stromfressenden Desktop-PC an den Schreibtisch stellen. Ein Mini-PC tut es auch.

Der Acer Revo One ist so ein sparsamer Mini-PC mit dem man fast alles machen kann. Und dabei verbraucht dieser PC nur ca. 10 bis 20 Watt. Machbar ist damit laut Testberichten fast alles. Nur mit aktuellen 3D-Spielen und anderen 3D-Grafikanwendungen ist der Acer Revo One überfordert. Und auch sehr rechenintensive Anwendungen dürften wenig Spaß machen, da die Leistung der CPU recht gering ist. Es gibt den Acer Revo One jedoch in verschiedenen Ausführungen. Wer viel CPU-Leistung braucht sollte lieber ein etwas teureres Modell mit Mehrkern-CPU wählen.

Hier einige Testberichte:

Test-Acer-Revo-One-RL85-Mini-PC

revo-one-rl-85-testbericht

acer-aspire-revo-one-kleiner-pc-grosse-leistung

PC-Hardware-Acer-Revo-One-MSI-Cubi-Mini-PC-Test

3D-Drucker fast erschwinglich für jeden

3D-Drucker RF1000
3D-Drucker Renkforce RF1000

Renkforce bietet schon länger einen Bausatz für einen 3D Drucker, der auch als Fertiggerät erhältlich ist. Nämlich den Conrad Renkforce RF1000. Der Bausatz ist etwas günstiger, dafür muss man das Gerät selbst zusammenbauen. Und der fertige 3D-Drucker ist mit einem Preis von ca. 1.500 Euro noch einmal um einige Hundert Euro günstiger geworden als in den vergangenen Jahren. Damit wird das 3D-Drucken langsam aber sicher für fast jeden erschwinglich.

Laut mehreren Testberichten ist der Renkforce RF1000 auch noch ziemlich gut. Das Preis-Leistungsverhältnis ist daher stimmig. Nur die Dokumentation der mitgelieferten Software soll nicht besonders gut sein. Da bleibt zu hoffen, das der Hersteller nachbessert.

Hier einige Testberichte:

Renkforce RF1000 auf testberichte.de

Renkforce RF1000 auf chip.de

Renkforce RF1000 auf pcwelt.de

DVD oder Festplatte, wohin mit den ganzen Daten?

Festplatten
Externe Festplatten von radnatt / freedigitalphotos.net

Je nach Nutzerverhalten fallen in der digitalen Welt mit der Zeit mehr oder weniger Daten an. Besonders wer viele Fotos, Musik- und Videodateien sammelt, braucht früher oder später eine gute Möglichkeit, diese Datenmassen zu speichern. Und zwar als Kopie auf externen Datenträgern, um im Falles des Falles, alle wichtigen Daten noch verfügbar zu haben.

Bei kleineren Datenmengen kann ein DVD-Brenner hilfreich sein. Aber spätestens ab 100 GB (Ca.  25 DVD’s) sollte man sich überlegen, ob nicht eine externe Festplatte die richtige Wahl ist. Denn die Handhabung ist wesentlich einfacher und auch die Kosten sind sehr niedrig. Darüber hinaus dürften Festplatten ab 1 TB noch ausreichend Platz für System-Backups bieten. Und wer auf Nummer Sicher gehen will und zwei Sicherheitskopien an unterschiedlichen Orten aufbewaren möchte, ist mit einer externen Festplatte ebenfalls sehr gut bedient, da sie relativ handlich und sehr gut zu transportieren sind. Auch nehmen sie wenig Platz bei der Lagerung ein. Besonders, wenn man die kleineren 2,5″ Platten nimmt.

Wer öfters interne Festplatten austauscht, lange bevor diese verschlissen sind, kann daraus auch mit Hilfe eines Festplattengehäuses eine externe Festplatte machen. Man muss nur eines bedenken: Festplatten werden irgendwann ausfallen. Also sollte man eine Festplatte nur für kurze Zeit (max. 2 bis 3 Jahre) für Sicherheitskopien verwenden.

Tablet oder Laptop?

Tablet
Tablet von Anusorn P nachol / freedigitalphotos.net

Tablets erobern immer mehr den Markt und auch die Leistungsfähigkeit der kleinen Rechner ist schon recht enorm. Da kommt bei einigen bestimmt die Frage auf: Kann ein Tablet eine gute Alternative zum Laptop sein?

Leider kann man diese Frage nicht pauschal beantworten. Denn das hängt sehr damit zusammen, was man denn mit dem Gerät machen will. Für das Aufzeichnen und ansehen von HD-Videos sind Tablets durchaus gut geeignet. Auch Musik kann man damit sehr einfach abspielen. Und für viele kleine Aufgaben, wie E-Mails checken, mal kurz bei Facebook & Co. reinschauen, Textdateien bearbeiten etc. sind Tablets sehr gut geeignet. Allerdings fangen genau hier auch die Grenzen der Tablets an.

Tablets haben keine physikalische Tastatur. Die Eingabe von längeren Texten könnte also problematisch werden. Zwar bieten die Display-Tastaturen die Möglichkeit, mit Wortvorschlägen das tippen vieler Buchstaben zu überspringen. Aber das ist für viele bestimmt sehr gewöhnungsbedürftig. Ob man auf diese Art ähnlich schnell wie mit einer richtigen Tastatur schreiben kann, das muss wohl jeder selbst ausprobieren. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, das Tablet mit einer zusätzlichen Tastatur auszurüsten. Hierbei sollte man aber darauf achten, das die Tastatur nicht zu winzig ist, sich also gut zum Tippen eignet.

Das nächste Problem ist die Textverarbeitungssoftware. Am Tablet läuft das anders als am Laptop.
Die Bedienung der mir bekannten Texteditoren unter Android ist umständlicher als das, was man von Linux und Windows gewohnt ist. Aber daran kann man sich wohl gewöhnen. Manches wird man in der Tat beim Umgang mit dem Tablet neu lernen müssen. Denn die Bedienung läuft eben normalerweise nur über den Touch-Screen. Hilfsmittel wie Maus, F-Testen etc. gibt es nicht. Aber es gibt dafür Alternativen, die man erlernen kann. Etwas Eingewöhnungszeit muss man sich also nehmen.

Ein weiterer Nachteil der Tablets ist der geringe Speicher. Allerdings gibt es mittlerweile schon MicroSD-Karten mit 250 GB. Ein Aufrüsten ist also möglich, wenn auch begrenzt. Und wenn man eh nur wenige Textdateien und vielleicht noch einige Fotos speichern will, dann sollte der Speicher im Tablet sogar ausreichen.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, für den kann ein Tablet eine echte Alternative zum Laptop sein. Fantastisch dabei ist in jedem Fall das geringe Gewicht. Und auch die Größe des Tablets hat einen Vorteil, wenn es darum geht das Gerät zu verstauen. Ein Tablet mit 8 Zoll Display passt durchaus noch in so manche Innentasche von Mantel und Jacke. Und wer sein Tablet lieber im Rucksack verstauen will, kann sich eine stabile Tablet-Hülle besorgen, damit das dünne Gerät nicht zerbricht.

Möchte man mobil jedoch rechenintensive Arbeiten am PC erledigen, dann ist ein Laptop in jedem Fall die bessere Wahl. Und auch wenn man Wert darauf legt, die Software zu benutzen, die man vom PC gewohnt ist, dann sollte man auf das Tablet verzichten. Denn die Apps sind nicht identisch mit der sonst üblichen PC-Software. Einiges was am PC Standard ist funktioniert am Tablet nicht, wie etwa der Flashplayer, welcher jedoch von vielen Webseiten vorausgesetzt wird.

Fazit: einen Laptop ersetzen kann ein Tablet nicht. Aber die meisten einfachen Aufgaben, die man mit dem Laptop erledigen kann, sind ebenso gut mit dem Tablet machbar. Hier muss man also abwägen, ob ein Tablet wirklich Sinn macht und ausreicht. Wer jedoch mit dem Tablet auskommt, der hat damit eine sehr preiswerte Alternative zum Laptop und muss weniger Gewicht mit sich herumschleppen. Aber ob Tablet oder Laptop nun die bessere Wahl ist, das muss jeder selbst entscheiden.

Selbst am PC basteln

Hier will ich nun einige Videos vorstellen, in denen es um das Besteln, Erweitern und Umrüsten am PC geht. Im ersten Anleitungsvideo wird gezeigt, wie man in seinen Desktop Computer eine neue Grafikkarte einbaut und die alte ausbaut:

Dann mal ein sehr interessanter Vergleich von Onboard-Sound und einer hochwertigen Soundkarte.

Die Sound Blaster ZxR ist das Flaggschiff der leistungsstarken Sound Blaster PCI-Express-Soundkarten der Z-Serie und setzt damit für zukünftige Spielerlebnisse und Audiowiedergabe auf dem PC völlig neue Technologie- und Leistungsstandards. Die speziell für die leistungsstarke Klangerstellung und -wiedergabe auf dem PC entwickelte Sound Blaster ZxR bietet das ultimative Spiel- und Hörerlebnis.

Ein Rauschabstand von 124 dB entspricht einer Klangreinheit von 99,99 %. Das übertrifft On-Board-Soundkarten um das 89,1-fache!

Und hier sieht man, wie man eine Soundkarte in einen PC einbaut:

Und hier noch ein Video über den kompletten Zusammenbau eines Gaming-PC:

Und zum Schluss noch ein Video mit dem Titel: PC selbst bauen: Die schlimmsten Fehler bei der Komponentenwahl.

Einen guten Spiele-PC zusammenstellen: Was so einfach klingt, erweist sich in der Praxis oft als zeit- und nervenraubende Angelegenheit. Es gilt, nicht nur brauchbare Einzelkomponenten auszuwählen, sondern eine funktionierende, harmonierende Kombination auf die Beine zu stellen. Wir werfen einen Blick auf dabei häufige gemachte Fehler, die Sie vermeiden sollten:

Grundlagenkurs: Woraus besteht ein PC? Teil 4

Hardware Komponenten
Hardware Komponenten von bplanet / freedigitalphotos.net

Im letzten Teil dieses Artikels geht es um die Laufwerke und Erweiterungskarten. Neben dem physikalischen Arbeitsspeicher benötigt ein PC noch ganz dringend einen Platz, um Daten dauerhaft zu speichern. Das ist notwendig für alle Daten, die man auch nach dem Ausschalten des PC’s benötigt. Dazu gehört das Betriebssystem, Computerprogramme wie Textverarbeitungsprogramme und Spiele und auch Dateien die Videos, Fotos und sonstige Dokumente enthalten. Das meiste speichert man auf der Festplatte. Also braucht unser PC unbedingt eine Festplatte. Es gibt nach wie vor die magnetischen Festplatten mit Kapazitäten von weit mehr als 1 TB. Diese sind am günstigsten und daher am besten geeignet, wenn man viele Daten speichern will. Das gilt auch für externe Festplatten für die Datensicherung. Und es gibt auch die neueren SSD-Festplatten, die noch etwas teuer sind, aber dafür erheblich schneller. Außerdem verbrauchen sie weniger Strom.

Für viele Daten, wie Computerspiele z.B. benötigt man noch ein CD/DVD-Laufwerk. Standard ist heute oft ein DVD-Brenner oder wenigstens ein DVD-Laufwerk. Über Sinn oder Unsinn der Brenner sollte man heutzutage gut nachdenken. Für die Datensicherung ist eine externe 1 TB Festplatte bei Preisen um die 50 bis 60 Euro wesentlich praktischer und günstiger als ein DVD-Brenner. Auch wenn es Brenner gibt die noch Preiswerter sind. Wenn man bedenkt, das für 1 TB Daten c.a. 220 DVD’s benötigt werden, da ist eine 1 TB Festplatte in jedem Fall preiswerter, denn die ganzen DVD’s kosten ja auch einiges. Und umweltschonender ist es vermutlich auch, wenn man den ganzen Kram irgendwann entsorgen muss.

Mit einem Blu-ray-Brenner sieht es schon ein wenig anders aus. Mit den Single-Layer BD’s bekäme man 1 TB auf 41 Discs. Noch weniger wäre es bei Medien mit Dual-Layer. Allerdings misstraue ich der Dual-Layer-Technik etwas, weil hier das Auslesen der Daten komplizierter, also fehleranfälliger wird. Hinzu kommt, das alle selbst gebrannten optischen Discs (CD/DVD/BD) sehr empfindlich sind. Einerseits kann falsche Lagerung sehr schnell dazu führen, das die Farbschicht, in der die Daten liegen, ausbleicht und dadurch die Disc nicht mehr lesbar ist. Andererseits können Kratzer das Auslesen erschweren oder unmöglich machen. Für eine langfristige und sichere Aufbewahrung von Daten ist diese Technik eher ungeeignet. Aber auch Festplatten muss man alle paar Jahre durch eine neue ersetzen. Wer sehr wertvolle Daten hat sichert daher lieber doppelt oder dreifach auf verschiedenen Medien.

Damit sind soweit die wichtigsten Bestandteile eines PC’s erklärt. Zubehör gibt es natürlich eine ganze Menge. Darum hier nur ein kleiner Einblick. Am häufigsten werden wohl nach wie vor Grafikkarten und Soundkarten als Erweiterungskarten gekauft und benutzt. Grafik und Sound wird heute zwar von den meisten Mainboards gleich mitgeliefert. Aber die Leistung ist nicht besonders gut. Wer gerne öfter mal aufwendige 3D-Spiele spielt, der braucht eine leistungsstarke Grafikkarte. Solche Karten kann man recht leicht in so ziemlich allen Technik-Läden bekommen, die eine Abteilung für PC’s haben. Gesteckt werden solche Karten aktuell nur noch in den PCI-Express-Slot. Dennoch gibt es verschiedene Versionen von PCIe. Einen Blick in das Handbuch vom Mainboard sollte man vor dem Kauf daher unbedingt werfen.

Ähnlich verhält sich das mit den Soundkarten. Man braucht sie für tolle Sound-Effekte in Computerspielen. Aber auch dann, wenn man den PC an die HiFi-Anlage anschließen will, um damit Musik in guter Klangqualität abzuspielen. Oder aber, wenn man mit dem PC Musik erzeugen oder aufnehmen will. Es gibt da sehr spezielle Soundkarten, an die man diverse MIDI-Geräte anschließen kann. Das wäre dann besonders für professionelle Musiker interessant.

Und darüber hinaus gibt es noch diverse andere Erweiterungskarten oder Adapterkarten. So kann man z.B. aus einem freien PCIe-Slot noch einen weiteren USB-Anschluss machen, oder hätten Sie lieber einen zusätzlichen externen SATA-Anschluss? Da gibt es so ziemlich alles mögliche.

Grundlagenkurs: Woraus besteht ein PC? Teil 3

CPU einbauen
CPU wird montiert von suphakit73 / freedigitalphotos.net

Nachdem wir uns in den ersten beiden Teilen mit dem PC-Gehäuse sowie Mainboard und Netzteil beschäftigt haben, soll es im dritten Teil nun um den Prozessor und den Arbeitsspeicher gehen. Den Prozessor werde ich der Einfachheit halber im folgenden CPU nennen.

Die CPU ist sozusagen das Herzstück eines jeden Computers. Mit der CPU werden fast alle Berechnungen durchgeführt, die innerhalb eines Computerprogrammes durchgeführt werden. In der Regel werden nur Hardwarespezifische Berechnungen auf zusätzlichen Geräten, wie Grafikkarte, Soundchip, TV-Karten etc. ausgeführt. Für alles andere muss die CPU herhalten. Und darum sollte man sich sehr gut überlegen, was für eine CPU man verwenden will.

Für einen simplen Arbeitsplatz-PC, der nur Textverarbeitung können muss, reicht oft eine Einkern-CPU aus. Das kann sehr sinnvoll sein, weil mit einer solchen CPU viel Strom gespart werden kann. Benötigt man jedoch spezielle Programme bei der Arbeit, wie z.B. Programme, die große Datenmengen verarbeiten sollen, dann sollte man unbedingt zu einer Mehrkern-CPU greifen. Je nachdem, was für ein Betriebssystem man hat und je nach Konfiguration, gibt es dann Möglichkeiten, etwa ein Programm zum Kodieren von Videomaterial im Hintergrund über einen oder zwei CPU-Kerne laufen zu lassen, sodass man noch zwei oder auch sechs weitere CPU-Kerne für andere Aufgaben zur Verfügung hat. Und auch für Spiele sind mehrere CPU-Kerne von Vorteil.

Wem es hauptsächlich auf Geschwindigkeit ankommt, sollte nach aktuellen Testberichten mit aussagekräftigen Benchmarks Ausschau halten, um eine möglichst leistungsstarke CPU zu finden. Einen speziellen Tipp möchte ich in diesem Artikel nicht geben, da sehr häufig neue Modelle und in kurzen Zeitabschnitten dann auch noch überarbeitete Modelle mit geringen Leistungsverbesserungen auf den Markt kommen. Hier jetzt eine Aussage über die schnellste CPU zu machen ist zu aufwendig und würde den Rahmen sprengen.

Neben den immer schneller werdenden Mehrkern-CPU’s gibt es auch solche, die auf einen möglichst niedrigen Stromverbrauch ausgelegt sind. Auch in dem Bereich gelingt es den CPU-Herstellern immer wieder alle paar Monate das selbe Modell noch etwas zu verbessern, sodass es sich lohnen kann, einige Monate zu warten, wenn man mit einer speziellen CPU liebäugelt. Da ergeben sich manchmal noch gute 20 bis 30 Watt Leistungsminderung bei gleichbleibender Rechengeschwindigkeit. Ich suche bei Google einfach immer nach verschiedenen Modellen, die für mich in Frage kommen auf diese Art: CPU-Herstelle Modell Stromverbrauch. Anhand der Informationen, die man dann findet, suche ich mir das Modell heraus, das bei möglichst guten Leistungen den niedrigsten Stromverbrauch hat.

Ansonsten gilt es noch zu beachten, das eine bestimmte CPU nicht einfach so auf jedes Mainboard passt. Hat man sich bereits für ein bestimmtes Mainboard entschieden, so kann man nur solche CPU’s dort verbauen, die auf den am Mainboard fest gelöteten Sockel passen. Da gibt es verschiedene. Darum kann es sinnvoll sein sich als erstes für eine CPU zu entscheiden, um dann ein passendes Mainboard zu suchen. Man kann das aber auch umgekehrt machen. Das hängt davon ab, was einem wichtiger ist. Alternativ kann man sich natürlich auch noch für einen bestimmten Sockel entscheiden. Am besten für einen recht neuen, um in Zukunft noch gute Möglichkeiten zu haben, einfach mal die CPU gegen eine bessere zu ersetzen. Und hat man sich dann für einen Sockel entschieden, dann sucht man sich ein entsprechendes Mainboard mit passender CPU.

Auf die CPU gehört noch ein Lüfter. Dieser ist unverzichtbar, weil ansonsten die CPU nach nur wenigen Betriebsminuten wegen der Hitzeentwicklung durchbrennen würde und dann schrottreif wäre. Normalerweise liefert der CPU-Hersteller einen für die CPU entwickelten Lüfter mit. Diesen sollte man auch einbauen, weil meist nur bei Verwendung eben diesen Lüfters, ein Garantieanspruch bei Problemen mit der CPU besteht. Wer allerdings weiß, was Er oder Sie tut, kann natürlich auch einen anderen Lüfter einbauen. So gibt es z.B. Lüfter mit sehr großem Rotor, die dann langsamer laufen können und dadurch merklich leiser sind. Oder man greift auf ein System mit Wasserkühlung zurück. Wasserkühlung ist prinzipiell lautlos. Wenigstens im PC selbst muss dann kein Lüfter mehr rotieren. Aber dafür muss die Hitze über ein anderes Gerät mit einem Lüfter abtransportiert werden, welches man in der Praxis meist neben dem PC stehen hat. Und da frage ich mich, ob sich der Aufwand lohnt, wenn dann zwar der PC lautlos ist, dafür aber die Wasserpumpe samt Lüfter ähnlich laute Geräusche von sich gibt, wie ein PC mit Lüftern. Und wer bohrt schon Löcher in die Wand, um die Wasserpumpe im Nebenraum aufzustellen?

Baut man jedoch einen anderen Lüfter oder Kühler ein, als den vom CPU-Hersteller gelieferten, so rate ich dringen dazu, sich erstens zu informieren, wie hoch die maximale Betriebstemperatur der CPU ist und zweitens eine Software zu verwenden, die permanent eben diese Temperatur überwacht oder anzeigt. So kann man sehen, ob alles o.k. ist, oder ob man nicht doch lieber einen anderen Lüfter einbaut. Denn Hitzeschäden an der CPU sollte man unbedingt vermeiden. Besonders wenn man eine hochwertige CPU verwendet und der Ersatz besonders schmerzhaft wäre.

Wenn das dann auch alles zusammenpasst, dann kommt als nächstes der Arbeitsspeicher dran. Der ist ebenfalls sehr wichtig, weil sämtliche Daten, die ein Computerprogramm berechnet oder auch einfach nur von A nach B verschiebt, durch den Arbeitsspeicher, kurz RAM genannt, laufen bzw. dort abgelegt werden. Ist der RAM zu klein, dann ist das Betriebssystem gezwungen, diese Daten auf der Festplatte abzulegen. Und das verlangsamt den PC extrem bzw. kann, falls die Festplatte voll ist, zu einen totalen Versagen des PC’s führen. Also brauchen wir ausreichend RAM.

Arbeitsspeicher
DDR3 Speicherriegel von posterize / freedigitalphotos.net

Ausreichend RAM zu bekommen sollte aber kein sonderliches Problem sein. Man findet einfach heraus, was für einen Steckplatz das Mainboard für RAM besitzt und kauft sich einen dazu passenden Speicherriegel. Für ein aktuelles Betriebssystem sollten 4 GB RAM genügen. Wer jedoch nebenbei noch virtuelle Maschinen laufen hat, oder sehr viele Daten verarbeiten muss, wie das z.B. bei Fotos und Videos der Fall ist, der sollte lieber etwas mehr einbauen. 8 GB ist in den meisten Fällen wahrscheinlich schon genug. Das sollte auch für Gamer genügen. Wer jedoch, so wie ich, öfters mal stundenlange Sortierprozesse für eine Datenbank am Laufen hat und nebenbei noch ein Video von Rohdaten zu H-264 kodieren will und gleichzeitig auf einem Linux-System noch eine VM mit Windows 10 starten und benutzen will, der braucht dann noch mehr. Das muss man im Einzelfall ausprobieren.

Wer also erwartet sehr viel Arbeitsspeicher zu benötigen, der kann ja erst einmal 2 x 4 GB verbauen. Und wenn das nicht ausreicht. hat man noch 2 mal die Möglichkeit weitere 4 GB hinzuzufügen. Und da gilt es dann, auch in einem solchen Fall, bei der Wahl vom Mainboard daran zu denken, wie viel RAM man möglicherweise benötigt. Es gibt nämlich Mainboard auf die kann man nur 2 Speicherriegel montieren. Es gibt aber auch viele Mainboards, da passen 4 Riegel drauf. Also wenn man viel RAM benötigt, aber noch nicht sicher ist wie viel genau, dann ist es in jedem Fall ratsam, sich für ein Mainboard zu entscheiden, das Platz hat für 4 Speicherriegel.

Grundlagenkurs: Woraus besteht ein PC? Teil 2

Hat man sich für eine Bauform, ein Format und ein Gehäuse entschieden, so ist das nächstwichtige Teil eines PC’s die Hauptplatine, auch Mainboard oder Motherboard genannt. Und damit es beim Zusammenbau keine Probleme gibt, muss das Mainboard dem Format des Gehäuses entsprechen. Also für ein ATX-Gehäuse braucht man ein ATX-Mainboard. Ansonsten wird man Schwierigkeiten mit der Befestigung der Platine im Gehäuse haben.

Mainboard
Mainboard von wandee007 / freedigitalphotos.net

Was für ein Mainboard man nimmt hängt sehr davon ab, was der PC alles können soll. Wem eine eine einfache Netzwerkverbindung sowie die Grafik- und Soundlösung genügt, die meist bereits auf der Hauptplatine verbaut sind, und wer auch sonst keine Extras benötigt, wird mit einem preiswerten, kleineren Mainboard höchstwahrscheinlich schon zufrieden sein. Wer jedoch gerne besonders gute 3D-Grafik und Sound-Leistung will, braucht meistens ein Mainboard mit vielen Steckplätzen für zusätzliche Erweiterungskarten.

Nachdem feststeht was für ein Gehäuse und welches Mainboard die Grundlage des PC’s bilden sollen, ist als nächstes die Wahl der richtigen Stromversorgung dran. Dafür nimmt man ein Netzteil. Auch das Netzteil muss zum Format von Gehäuse und Mainboard passen. Denn nur die Anschlüsse eines ATX-Netzteils passen auch auf ein ATX-Mainboard. Allerdings passt nicht zwingend jedes ATX-Netzteil zu jedem ATX-Mainboard. Wichtig ist es, vorher genau zu planen, was man alles im PC verbauen will.

Netzteile für Computer
Netzteile von Iamnee / freedigitalphotos.net

Für einen einfachen PC ohne zusätzliche Grafikkarte und mit fast keinen Erweiterungskarten, sollte ein einfaches Netzteil mit ca. 400 bis 450 Watt Nennleistung ausreichen. Tatsächlich wird ein solcher PC nur ca. 85 bis 150 Watt verbrauchen. Jedoch können kurzfristige Maximalleistungen des gesamten Systems, gelegentlich auch mal etwas mehr benötigen. Darum ist es wichtig, lieber etwas zu viel Luft nach oben zu haben, als zu wenig.

Und für PC’s mit zusätzlichen Grafikkarten ist es wichtig ein großes Netzteil mit mind. 600 Watt oder aber bis 1.000 Watt Nennleistung einzubauen. Ansonsten kann es sein, das sich der PC gar nicht einschalten lässt, oder aber gelegentlich, bei hohen Belastungen plötzlich abschaltet oder neu startet. Solche großen Netzteile haben dann auch ein bis zwei zusätzliche Kabel für den Anschluss einer zusätzlichen Stromversorgung an der Grafikkarte. Einfache Grafikkarten benötigen diesen zusätzlichen Anschluss nicht. Aber wenn man eine Grafikkarte mit zusätzlichem Anschluss hat, dann braucht man auch ein Netzteil, das solche Anschlüsse hat. Nicht alle haben das.

Grundlagenkurs: Woraus besteht ein PC? Teil 1

PC
Computer von digitalart / freedigitalphotos.net

Wer einen PC reparieren oder selbst zusammenbauen will, muss genau wissen was drin ist und wie das Zusammenspiel der einzelnen PC-Komponenten läuft. Man muss zwar nicht alle technischen Details kennen. Aber man sollte sich so intensiv wie möglich damit auseinandersetzen, um zu wissen was man tut. Und das fängt schon bei der Wahl des PC-Gehäuses an.

PC-Gehäuse gibt es in verschiedenen Ausführungen. Zum einen gibt es verschiedene Gehäuse-Formate, von denen viele jedoch bereits vom Markt genommen wurden. Das verbreitetste Format ist ATX. BTX wurde mal als Nachfolger von ATX auf den Markt gebraucht, konnte sich aber mangels Akzeptanz nicht durchsetzen und wurde 2007 vom Markt genommen. Dafür kam 2007 DTX auf den Markt, welches Abwärtskompatibel zu ATX ist. Die DTX-Mainboards sind kleiner als die ATX-Mainboards. Aber auch DTX hat bis heute nur wenig Bedeutung auf dem Markt, was sich aber noch ändern könnte.

Neben den Formaten gibt es dann noch verschiedene Bauformen der Gehäuse. So gibt es als größtes Gehäuse im ATX-Format den Big-Tower. Der Big-Tower ist gedacht für den Einsatz als Server. Ein dafür passendes Mainboard ist das E-ATX Format. Damit kann man mehrere CPU’s betreiben und man hat reichlich Platz für viele Festplatten. Und man kann eventuell auch dann einen Big-Tower gut gebrauchen, wenn man viel am PC bastelt und gerne mal diverse Erweiterungskarten testen möchte. Theoretisch müsste man auch ein Standard-ATX-Mainboard in einem Big-Tower unterbringen können. Ich habe es selbst noch nicht getan, aber laut meinen Recherchen sind die Bohrungen der ATX-Boards immer an den selben Stellen und passen in alle Tower. Ebenso verhält es sich mit dem Stromanschluss am ATX-Netzteil. Und auch in diesem Forum wird das bestätigt. Man kann nur kein E-ATX Mainboard in einen Midi-Tower oder kleiner einbauen. Denn dazu ist dann das Gehäuse zu klein.

Für den Normalgebrauch hat sich der Midi-Tower mit dem ATX-Mainboard durchgesetzt. Man findet aber auch immer häufiger den Mini-Tower mit Micro-ATX Boards, der ca. 6 cm kleiner ist als der Midi-Tower. Viel Unterschied macht das nicht aus. Jedoch hat man im gewöhnlichen ATX-Format etwas mehr Steckplätze für Erweiterungskarten. Die sind sehr wichtig für Anwender, die gerne Top-Grafik und HiFi-Sound am PC haben möchten. Will man dagegen nur eine Art von Büro-PC, der nicht viel mehr können soll als Textverarbeitung und ab und zu mal ein Video abspielen, dann ist der Mini-Tower höchstwahrscheinlich ausreichend.

Wer es noch kompakter mag, wird vielleicht mit einem Gehäuse der Bauform Desktop glücklich. Die Desktop-Gehäuse sind liegend, im Gegensatz zu den stehenden Towern. Es gibt sie auch in verschiedenen Größen, also für ATX wie Micro-ATX. Der Nachteil dieser Gehäuse ist, das man für Gewöhnlich wenig Platz für Laufwerke hat. Auch der Einbau von High-End 3D-Grafikkarten ist nicht unbedingt ratsam, weil ein liegendes Gehäuse weniger Fläche für Luftschlitze hat und die Kühlung in einem solchen Gehäuse nicht immer die beste ist. Aber für einen Büro-PC und auch für einen Wohnzimmer-PC kann diese Bauform ideal sein.

Daneben gibt es dann noch das Mini-ITX Format mit einer Platinengröße von 17 × 17 cm. Wer wirklich nur wenig Platz hat, kann sich das ja mal überlegen. Auch für einen sehr unauffälligen Wohnzimmer-PC wäre dieses Format sicherlich sehr interessant. Allerdings sind hier die Möglichkeiten der Erweiterung sehr begrenzt.

Test: Welche ist die beste Soundkarte?

Soundwaves
Soundwaves von Stuart Miles / freedigitalphotos.net

Die beste Soundkarte zu finden, ist im Grunde nicht sehr schwer. Aber natürlich muss man auch bei Soundkarten den Bedarf des Nutzers berücksichtigen. Wer nur gelegentlich mal ein YouTube-Video ansieht und nur einfache Spiele wie Solitär, Tetris und Snake spielt, der dürfte mit einer einfachen Soundkarte aus dem unteren Preissegment zufrieden sein. Aber wenn man gerne öfters mal aufwendige Spiele mit vielen Soundeffekten spielt, oder gar den PC als Abspielgerät für seine Musiksammlung benutzen will, dann braucht man schon eine möglichst gute Soundkarte.

Für eine gute Klangqualität gilt es insbesondere darauf zu achten, das die Soundkarte über einen sehr guten DSP (Digital Signal Processor) verfügt. Denn der sorgt für einen flüssigen und klaren Sound. Ist der DSP zu einfach konstruiert, so muss die CPU einige Aufgaben des DSP übernehmen. Aber damit sind Klangprobleme dann schon fest eingebaut. Denn die CPU ist für solche Aufgaben nicht gedacht und steht manchmal kurzfristig gar nicht dafür zur Verfügung, weil die CPU noch diverse andere Aufgaben zu erledigen hat. Die Folge: Klirrgeräusche, Verzerrungen und sogar kurze Aussetzer kommen immer dann vor, wenn die CPU sehr viel zu tun hat. Und das ist bei einem gewöhnlichen PC keine Seltenheit.

Folglich muss man für einen guten Sound am PC auch ausreichend tief in die Tasche greifen. Sehr gute Soundkarten gibt es schon seit langer Zeit aus dem Hause Creative Labs. Nämlich die Soundkarten der Reihe mit dem gut Bekannten Namen SoundBlaster, die bereits in den 90’ern des vergangenen Jahrhunderts vielerorts sehr beliebt waren. Die Stärken der SoundBlaster damals war der Digital-Analog und Analog-Digital-Umwandler für Ausgabe und Aufnahme von Audiosamples, ein FM-Synthesizer sowie ein Hardware-Mixer. Damit waren diese Soundkarten auch für Musiker sehr interessant. Und auch vom Preis her waren die Karten zwar schon etwas teuer, aber gemessen an der Leistung dann doch sehr günstig im Vergleich zu ähnlichen Produkten.

Aus diesem Grund würde ich auch heute möglicherweise wieder eine SoundBlaster kaufen. Ich finde diese Karten heute zwar mit Funktionen wie mp3-Verluste auffrischen recht überladen. Alles das braucht man nicht, wenn man sich von vornherein gute Audiodateien besorgt. Und das man Klangverluste, die durch Komprimieren entstanden sind, wieder Rückgängig machen kann, das dürfte eh eine Illusion sein. Auch die maximale Samplerate von 24 Bit macht für den Normalgebrauch wenig Sinn, denn die Üblichen Audiodateien sind nach wie vor in 16 Bit. Und auch die meisten Audioplayer können gar keine 24-Bit Audiodateien abspielen. Aber die 24 Bit sind immerhin zukunftsweisend. Und ansonsten sind die SoundBlaster-Karten auch heute noch sehr gut und mit Preisen ab ca. 100 Euro auch für den Normalverbraucher noch erschwinglich.

Und welche SoundBlaster ist nun die beste? Generell kann man sagen, je mehr Schnickschnack dran ist, umso fragwürdiger wird das Ganze. Wer es unbedingt haben will, ok. Ich jedenfalls denke, je mehr dran ist, was ich nicht wirklich brauche, um so unsinniger ist dann der hohe Preis. Und außerdem muss man sich fragen, ob ein Produkt noch viel taugt, nur weil viel dran ist. Ich jedenfalls bevorzuge dann lieber eine Funktion die sehr gut ist, anstatt für das selbe Geld 10 Funktionen zu haben, die nur halb so gut sind. Denn das wesentliche der Soundkarte ist noch immer das erzeugen von Sound. Ich würde darum die SoundBlaster Z empfehlen. Sie hat aus der Aktuellen SoundBlaster-Reihe den besten Analog/Digital-Wandler. Einige Testberichte darüber gibt es hier:

testberichte.de/creative-labs-tests/sound-blaster-z
gamestar.de/soundkarten/creative-soundblaster-z/test

Das aktuelle Flaggschiff der SoundBlaster-Reihe ist die SoundBlaster X7. Auch hier kann man sich darauf verlassen, einen leistungsstarken DSP für flüssigen und störungsfreien Sound vorzufinden. Allerdings würde ich bei einem Preis von ca. 400 Euro auch unbedingt noch die Konkurrenzprodukte genauer ansehen. Möglicherweise gibt es da was besseres, für etwa das gleiche Geld. Einen wirklich guten Testbericht über diese Soundkarte habe ich leider nicht gefunden. Aber es gibt diese beiden Artikel darüber:

ingame.de/reviews/test-sound-blaster-x7
pcgameshardware.de/Soundkarten/Sound-Blaster-X7-Limited-Edition

Ein wenig teurer, aber dafür in Testberichten mehrmals mit „sehr gut“ bewertet, ist die Asus Xonar Essence One.

Und auch wirklich sehr gut ist die Asus Xonar Essence STX für ca. 150 Euro. Wer keinen zusätzlichen Verstärker benötigt, fährt mit dieser Soundkarte wirklich gut. Möglicherweise würde ich die Asus Xonar Essence STX sogar einer SoundBlaster vorziehen.

Da ich jedoch mit Linux arbeite, würde ich heute, so ich denn müsste, eine SoundBlaster kaufen. Denn das sind die einzigen mir bekannten Soundkarten mit Hardware-Mixer, die auch von Linux unterstützt werden. Allerdings müsste ich dann auf ein älteres Modell vom Gebrauchtmarkt zurückgreifen. Etwa auf die SoundBlaster Audigy 2. Denn diese Soundkarte ist laut der ALSA Sound-Hardware supported Liste das neueste Modell mit Unterstützung für den Hardware-Mixer. Besser wäre es da wohl, ich mache mal weitere Recherchen, um herauszufinden, was es für Linux denn noch so tolles gibt.