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Selbst am PC basteln

Hier will ich nun einige Videos vorstellen, in denen es um das Besteln, Erweitern und Umrüsten am PC geht. Im ersten Anleitungsvideo wird gezeigt, wie man in seinen Desktop Computer eine neue Grafikkarte einbaut und die alte ausbaut:

Dann mal ein sehr interessanter Vergleich von Onboard-Sound und einer hochwertigen Soundkarte.

Die Sound Blaster ZxR ist das Flaggschiff der leistungsstarken Sound Blaster PCI-Express-Soundkarten der Z-Serie und setzt damit für zukünftige Spielerlebnisse und Audiowiedergabe auf dem PC völlig neue Technologie- und Leistungsstandards. Die speziell für die leistungsstarke Klangerstellung und -wiedergabe auf dem PC entwickelte Sound Blaster ZxR bietet das ultimative Spiel- und Hörerlebnis.

Ein Rauschabstand von 124 dB entspricht einer Klangreinheit von 99,99 %. Das übertrifft On-Board-Soundkarten um das 89,1-fache!

Und hier sieht man, wie man eine Soundkarte in einen PC einbaut:

Und hier noch ein Video über den kompletten Zusammenbau eines Gaming-PC:

Und zum Schluss noch ein Video mit dem Titel: PC selbst bauen: Die schlimmsten Fehler bei der Komponentenwahl.

Einen guten Spiele-PC zusammenstellen: Was so einfach klingt, erweist sich in der Praxis oft als zeit- und nervenraubende Angelegenheit. Es gilt, nicht nur brauchbare Einzelkomponenten auszuwählen, sondern eine funktionierende, harmonierende Kombination auf die Beine zu stellen. Wir werfen einen Blick auf dabei häufige gemachte Fehler, die Sie vermeiden sollten:

Grundlagenkurs: Woraus besteht ein PC? Teil 1

PC
Computer von digitalart / freedigitalphotos.net

Wer einen PC reparieren oder selbst zusammenbauen will, muss genau wissen was drin ist und wie das Zusammenspiel der einzelnen PC-Komponenten läuft. Man muss zwar nicht alle technischen Details kennen. Aber man sollte sich so intensiv wie möglich damit auseinandersetzen, um zu wissen was man tut. Und das fängt schon bei der Wahl des PC-Gehäuses an.

PC-Gehäuse gibt es in verschiedenen Ausführungen. Zum einen gibt es verschiedene Gehäuse-Formate, von denen viele jedoch bereits vom Markt genommen wurden. Das verbreitetste Format ist ATX. BTX wurde mal als Nachfolger von ATX auf den Markt gebraucht, konnte sich aber mangels Akzeptanz nicht durchsetzen und wurde 2007 vom Markt genommen. Dafür kam 2007 DTX auf den Markt, welches Abwärtskompatibel zu ATX ist. Die DTX-Mainboards sind kleiner als die ATX-Mainboards. Aber auch DTX hat bis heute nur wenig Bedeutung auf dem Markt, was sich aber noch ändern könnte.

Neben den Formaten gibt es dann noch verschiedene Bauformen der Gehäuse. So gibt es als größtes Gehäuse im ATX-Format den Big-Tower. Der Big-Tower ist gedacht für den Einsatz als Server. Ein dafür passendes Mainboard ist das E-ATX Format. Damit kann man mehrere CPU’s betreiben und man hat reichlich Platz für viele Festplatten. Und man kann eventuell auch dann einen Big-Tower gut gebrauchen, wenn man viel am PC bastelt und gerne mal diverse Erweiterungskarten testen möchte. Theoretisch müsste man auch ein Standard-ATX-Mainboard in einem Big-Tower unterbringen können. Ich habe es selbst noch nicht getan, aber laut meinen Recherchen sind die Bohrungen der ATX-Boards immer an den selben Stellen und passen in alle Tower. Ebenso verhält es sich mit dem Stromanschluss am ATX-Netzteil. Und auch in diesem Forum wird das bestätigt. Man kann nur kein E-ATX Mainboard in einen Midi-Tower oder kleiner einbauen. Denn dazu ist dann das Gehäuse zu klein.

Für den Normalgebrauch hat sich der Midi-Tower mit dem ATX-Mainboard durchgesetzt. Man findet aber auch immer häufiger den Mini-Tower mit Micro-ATX Boards, der ca. 6 cm kleiner ist als der Midi-Tower. Viel Unterschied macht das nicht aus. Jedoch hat man im gewöhnlichen ATX-Format etwas mehr Steckplätze für Erweiterungskarten. Die sind sehr wichtig für Anwender, die gerne Top-Grafik und HiFi-Sound am PC haben möchten. Will man dagegen nur eine Art von Büro-PC, der nicht viel mehr können soll als Textverarbeitung und ab und zu mal ein Video abspielen, dann ist der Mini-Tower höchstwahrscheinlich ausreichend.

Wer es noch kompakter mag, wird vielleicht mit einem Gehäuse der Bauform Desktop glücklich. Die Desktop-Gehäuse sind liegend, im Gegensatz zu den stehenden Towern. Es gibt sie auch in verschiedenen Größen, also für ATX wie Micro-ATX. Der Nachteil dieser Gehäuse ist, das man für Gewöhnlich wenig Platz für Laufwerke hat. Auch der Einbau von High-End 3D-Grafikkarten ist nicht unbedingt ratsam, weil ein liegendes Gehäuse weniger Fläche für Luftschlitze hat und die Kühlung in einem solchen Gehäuse nicht immer die beste ist. Aber für einen Büro-PC und auch für einen Wohnzimmer-PC kann diese Bauform ideal sein.

Daneben gibt es dann noch das Mini-ITX Format mit einer Platinengröße von 17 × 17 cm. Wer wirklich nur wenig Platz hat, kann sich das ja mal überlegen. Auch für einen sehr unauffälligen Wohnzimmer-PC wäre dieses Format sicherlich sehr interessant. Allerdings sind hier die Möglichkeiten der Erweiterung sehr begrenzt.

Video-Anleitung Grafikkarte austauschen

Hier habe ich eine Video-Anleitung über den Austausch der Grafikkarte in einem Desktop-PC mit ATX-Gehäuse. Wer also seine Grafikkarte duch eine neuere und leistungsfähigere ersetzen möchte, der kann sich das ja mal anschauen und möglicherweise daraus lernen, wei man das sehr gut selbst erledigen kann.

Tipp: Eine gute Grafikkarte ist die Nvidia Geforce GTX 650

Als Warnung möchte ich noch hinzufügen: Bitte nur dann selbst am PC herum basteln, wenn man das nötige Grundwissen hat. Insbesondere über Elektronik und die damit verbundenen Gefahren. Und vor allen Dingen immer daran denken. Bevor man das PC-Gehäuse öffnet als erstes immer den Netzstecker ziehen. Ansonsten besteht Gefahr für die Hardware, aber auch für Leib und Leben.

Video-Tutorial: Wunsch-PC selbst bauen

Wer mit dem Gedanken spielt, sich seinen Wunsch-PC selbst zu bauen, dem sei dieses Video-Tutorial empfohlen. Es ist durchaus auch für Anfänger geeignet. Allerdings sollte man eine gewisse Grundkenntnis im Hantieren mit elektrischen Bauteilen, wie Platinen etc. haben. Und eine Vorstellung davon, wie Elektrizität funktioniert. Wer keine Ahnung hat was Masse, Plus- und Minus-Pol ist, der sollte wohl doch lieber die Finger davon lassen. Aber ansonsten ist das zusammensetzen der einzelnen PC-Komponenten heutzutage sehr einfach geworden. Denn die Steckverbindungen sind quasi idiotensicher konstruiert, sodass man nichts falsch miteinander verbinden kann.

Trotzdem sollte man natürlich genau wissen was man da tut. Ich habe von Leuten gehört, die sollen an Verbindungsteilen herum gesägt haben, damit ein DDR Speicher-Riegel auf den Slot für SD-RAM Speicher passt. Sowas darf man natürlich nicht machen. Was definitiv nicht passt, das gehört dann eben nicht dort hin.

Über Begriffe wie PCI, PCIe, IDE, SATA, USB etc. muss man sich dann schon selbst schlau machen. Auch das ist im Prinzip sehr einfach. Man muss nämlich einfach nur genau schauen, was für Anschlüsse man auf dem Mainboard (der Hauptplatine) hat und die entsprechend dazu passenden Bauteile besorgen. Dann gibt es auch keine Probleme mit nicht passenden Hardware-Komponenten.

Und alles weitere, was noch wichtig für den Selbstbau des Wunsch-PC ist, das wird dann im Video erklärt. Ich wünsche hilfreiche Erkenntnisse.