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Sparsamer Mini-PC, ideal für das Büro

Mini-PC
Mini-PC

Wer den PC hauptsächlich für Textverarbeitung und nie für 3D-Spiele sowie aufwendige Grafikanwendungen benötigt. also etwa im Büro, der muss sich heutzutage keinen stromfressenden Desktop-PC an den Schreibtisch stellen. Ein Mini-PC tut es auch.

Der Acer Revo One ist so ein sparsamer Mini-PC mit dem man fast alles machen kann. Und dabei verbraucht dieser PC nur ca. 10 bis 20 Watt. Machbar ist damit laut Testberichten fast alles. Nur mit aktuellen 3D-Spielen und anderen 3D-Grafikanwendungen ist der Acer Revo One überfordert. Und auch sehr rechenintensive Anwendungen dürften wenig Spaß machen, da die Leistung der CPU recht gering ist. Es gibt den Acer Revo One jedoch in verschiedenen Ausführungen. Wer viel CPU-Leistung braucht sollte lieber ein etwas teureres Modell mit Mehrkern-CPU wählen.

Hier einige Testberichte:

Test-Acer-Revo-One-RL85-Mini-PC

revo-one-rl-85-testbericht

acer-aspire-revo-one-kleiner-pc-grosse-leistung

PC-Hardware-Acer-Revo-One-MSI-Cubi-Mini-PC-Test

3D-Drucker fast erschwinglich für jeden

3D-Drucker RF1000
3D-Drucker Renkforce RF1000

Renkforce bietet schon länger einen Bausatz für einen 3D Drucker, der auch als Fertiggerät erhältlich ist. Nämlich den Conrad Renkforce RF1000. Der Bausatz ist etwas günstiger, dafür muss man das Gerät selbst zusammenbauen. Und der fertige 3D-Drucker ist mit einem Preis von ca. 1.500 Euro noch einmal um einige Hundert Euro günstiger geworden als in den vergangenen Jahren. Damit wird das 3D-Drucken langsam aber sicher für fast jeden erschwinglich.

Laut mehreren Testberichten ist der Renkforce RF1000 auch noch ziemlich gut. Das Preis-Leistungsverhältnis ist daher stimmig. Nur die Dokumentation der mitgelieferten Software soll nicht besonders gut sein. Da bleibt zu hoffen, das der Hersteller nachbessert.

Hier einige Testberichte:

Renkforce RF1000 auf testberichte.de

Renkforce RF1000 auf chip.de

Renkforce RF1000 auf pcwelt.de

Tablet oder Laptop?

Tablet
Tablet von Anusorn P nachol / freedigitalphotos.net

Tablets erobern immer mehr den Markt und auch die Leistungsfähigkeit der kleinen Rechner ist schon recht enorm. Da kommt bei einigen bestimmt die Frage auf: Kann ein Tablet eine gute Alternative zum Laptop sein?

Leider kann man diese Frage nicht pauschal beantworten. Denn das hängt sehr damit zusammen, was man denn mit dem Gerät machen will. Für das Aufzeichnen und ansehen von HD-Videos sind Tablets durchaus gut geeignet. Auch Musik kann man damit sehr einfach abspielen. Und für viele kleine Aufgaben, wie E-Mails checken, mal kurz bei Facebook & Co. reinschauen, Textdateien bearbeiten etc. sind Tablets sehr gut geeignet. Allerdings fangen genau hier auch die Grenzen der Tablets an.

Tablets haben keine physikalische Tastatur. Die Eingabe von längeren Texten könnte also problematisch werden. Zwar bieten die Display-Tastaturen die Möglichkeit, mit Wortvorschlägen das tippen vieler Buchstaben zu überspringen. Aber das ist für viele bestimmt sehr gewöhnungsbedürftig. Ob man auf diese Art ähnlich schnell wie mit einer richtigen Tastatur schreiben kann, das muss wohl jeder selbst ausprobieren. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, das Tablet mit einer zusätzlichen Tastatur auszurüsten. Hierbei sollte man aber darauf achten, das die Tastatur nicht zu winzig ist, sich also gut zum Tippen eignet.

Das nächste Problem ist die Textverarbeitungssoftware. Am Tablet läuft das anders als am Laptop.
Die Bedienung der mir bekannten Texteditoren unter Android ist umständlicher als das, was man von Linux und Windows gewohnt ist. Aber daran kann man sich wohl gewöhnen. Manches wird man in der Tat beim Umgang mit dem Tablet neu lernen müssen. Denn die Bedienung läuft eben normalerweise nur über den Touch-Screen. Hilfsmittel wie Maus, F-Testen etc. gibt es nicht. Aber es gibt dafür Alternativen, die man erlernen kann. Etwas Eingewöhnungszeit muss man sich also nehmen.

Ein weiterer Nachteil der Tablets ist der geringe Speicher. Allerdings gibt es mittlerweile schon MicroSD-Karten mit 250 GB. Ein Aufrüsten ist also möglich, wenn auch begrenzt. Und wenn man eh nur wenige Textdateien und vielleicht noch einige Fotos speichern will, dann sollte der Speicher im Tablet sogar ausreichen.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, für den kann ein Tablet eine echte Alternative zum Laptop sein. Fantastisch dabei ist in jedem Fall das geringe Gewicht. Und auch die Größe des Tablets hat einen Vorteil, wenn es darum geht das Gerät zu verstauen. Ein Tablet mit 8 Zoll Display passt durchaus noch in so manche Innentasche von Mantel und Jacke. Und wer sein Tablet lieber im Rucksack verstauen will, kann sich eine stabile Tablet-Hülle besorgen, damit das dünne Gerät nicht zerbricht.

Möchte man mobil jedoch rechenintensive Arbeiten am PC erledigen, dann ist ein Laptop in jedem Fall die bessere Wahl. Und auch wenn man Wert darauf legt, die Software zu benutzen, die man vom PC gewohnt ist, dann sollte man auf das Tablet verzichten. Denn die Apps sind nicht identisch mit der sonst üblichen PC-Software. Einiges was am PC Standard ist funktioniert am Tablet nicht, wie etwa der Flashplayer, welcher jedoch von vielen Webseiten vorausgesetzt wird.

Fazit: einen Laptop ersetzen kann ein Tablet nicht. Aber die meisten einfachen Aufgaben, die man mit dem Laptop erledigen kann, sind ebenso gut mit dem Tablet machbar. Hier muss man also abwägen, ob ein Tablet wirklich Sinn macht und ausreicht. Wer jedoch mit dem Tablet auskommt, der hat damit eine sehr preiswerte Alternative zum Laptop und muss weniger Gewicht mit sich herumschleppen. Aber ob Tablet oder Laptop nun die bessere Wahl ist, das muss jeder selbst entscheiden.

Grundlagenkurs: Woraus besteht ein PC? Teil 4

Hardware Komponenten
Hardware Komponenten von bplanet / freedigitalphotos.net

Im letzten Teil dieses Artikels geht es um die Laufwerke und Erweiterungskarten. Neben dem physikalischen Arbeitsspeicher benötigt ein PC noch ganz dringend einen Platz, um Daten dauerhaft zu speichern. Das ist notwendig für alle Daten, die man auch nach dem Ausschalten des PC’s benötigt. Dazu gehört das Betriebssystem, Computerprogramme wie Textverarbeitungsprogramme und Spiele und auch Dateien die Videos, Fotos und sonstige Dokumente enthalten. Das meiste speichert man auf der Festplatte. Also braucht unser PC unbedingt eine Festplatte. Es gibt nach wie vor die magnetischen Festplatten mit Kapazitäten von weit mehr als 1 TB. Diese sind am günstigsten und daher am besten geeignet, wenn man viele Daten speichern will. Das gilt auch für externe Festplatten für die Datensicherung. Und es gibt auch die neueren SSD-Festplatten, die noch etwas teuer sind, aber dafür erheblich schneller. Außerdem verbrauchen sie weniger Strom.

Für viele Daten, wie Computerspiele z.B. benötigt man noch ein CD/DVD-Laufwerk. Standard ist heute oft ein DVD-Brenner oder wenigstens ein DVD-Laufwerk. Über Sinn oder Unsinn der Brenner sollte man heutzutage gut nachdenken. Für die Datensicherung ist eine externe 1 TB Festplatte bei Preisen um die 50 bis 60 Euro wesentlich praktischer und günstiger als ein DVD-Brenner. Auch wenn es Brenner gibt die noch Preiswerter sind. Wenn man bedenkt, das für 1 TB Daten c.a. 220 DVD’s benötigt werden, da ist eine 1 TB Festplatte in jedem Fall preiswerter, denn die ganzen DVD’s kosten ja auch einiges. Und umweltschonender ist es vermutlich auch, wenn man den ganzen Kram irgendwann entsorgen muss.

Mit einem Blu-ray-Brenner sieht es schon ein wenig anders aus. Mit den Single-Layer BD’s bekäme man 1 TB auf 41 Discs. Noch weniger wäre es bei Medien mit Dual-Layer. Allerdings misstraue ich der Dual-Layer-Technik etwas, weil hier das Auslesen der Daten komplizierter, also fehleranfälliger wird. Hinzu kommt, das alle selbst gebrannten optischen Discs (CD/DVD/BD) sehr empfindlich sind. Einerseits kann falsche Lagerung sehr schnell dazu führen, das die Farbschicht, in der die Daten liegen, ausbleicht und dadurch die Disc nicht mehr lesbar ist. Andererseits können Kratzer das Auslesen erschweren oder unmöglich machen. Für eine langfristige und sichere Aufbewahrung von Daten ist diese Technik eher ungeeignet. Aber auch Festplatten muss man alle paar Jahre durch eine neue ersetzen. Wer sehr wertvolle Daten hat sichert daher lieber doppelt oder dreifach auf verschiedenen Medien.

Damit sind soweit die wichtigsten Bestandteile eines PC’s erklärt. Zubehör gibt es natürlich eine ganze Menge. Darum hier nur ein kleiner Einblick. Am häufigsten werden wohl nach wie vor Grafikkarten und Soundkarten als Erweiterungskarten gekauft und benutzt. Grafik und Sound wird heute zwar von den meisten Mainboards gleich mitgeliefert. Aber die Leistung ist nicht besonders gut. Wer gerne öfter mal aufwendige 3D-Spiele spielt, der braucht eine leistungsstarke Grafikkarte. Solche Karten kann man recht leicht in so ziemlich allen Technik-Läden bekommen, die eine Abteilung für PC’s haben. Gesteckt werden solche Karten aktuell nur noch in den PCI-Express-Slot. Dennoch gibt es verschiedene Versionen von PCIe. Einen Blick in das Handbuch vom Mainboard sollte man vor dem Kauf daher unbedingt werfen.

Ähnlich verhält sich das mit den Soundkarten. Man braucht sie für tolle Sound-Effekte in Computerspielen. Aber auch dann, wenn man den PC an die HiFi-Anlage anschließen will, um damit Musik in guter Klangqualität abzuspielen. Oder aber, wenn man mit dem PC Musik erzeugen oder aufnehmen will. Es gibt da sehr spezielle Soundkarten, an die man diverse MIDI-Geräte anschließen kann. Das wäre dann besonders für professionelle Musiker interessant.

Und darüber hinaus gibt es noch diverse andere Erweiterungskarten oder Adapterkarten. So kann man z.B. aus einem freien PCIe-Slot noch einen weiteren USB-Anschluss machen, oder hätten Sie lieber einen zusätzlichen externen SATA-Anschluss? Da gibt es so ziemlich alles mögliche.

Grundlagenkurs: Woraus besteht ein PC? Teil 2

Hat man sich für eine Bauform, ein Format und ein Gehäuse entschieden, so ist das nächstwichtige Teil eines PC’s die Hauptplatine, auch Mainboard oder Motherboard genannt. Und damit es beim Zusammenbau keine Probleme gibt, muss das Mainboard dem Format des Gehäuses entsprechen. Also für ein ATX-Gehäuse braucht man ein ATX-Mainboard. Ansonsten wird man Schwierigkeiten mit der Befestigung der Platine im Gehäuse haben.

Mainboard
Mainboard von wandee007 / freedigitalphotos.net

Was für ein Mainboard man nimmt hängt sehr davon ab, was der PC alles können soll. Wem eine eine einfache Netzwerkverbindung sowie die Grafik- und Soundlösung genügt, die meist bereits auf der Hauptplatine verbaut sind, und wer auch sonst keine Extras benötigt, wird mit einem preiswerten, kleineren Mainboard höchstwahrscheinlich schon zufrieden sein. Wer jedoch gerne besonders gute 3D-Grafik und Sound-Leistung will, braucht meistens ein Mainboard mit vielen Steckplätzen für zusätzliche Erweiterungskarten.

Nachdem feststeht was für ein Gehäuse und welches Mainboard die Grundlage des PC’s bilden sollen, ist als nächstes die Wahl der richtigen Stromversorgung dran. Dafür nimmt man ein Netzteil. Auch das Netzteil muss zum Format von Gehäuse und Mainboard passen. Denn nur die Anschlüsse eines ATX-Netzteils passen auch auf ein ATX-Mainboard. Allerdings passt nicht zwingend jedes ATX-Netzteil zu jedem ATX-Mainboard. Wichtig ist es, vorher genau zu planen, was man alles im PC verbauen will.

Netzteile für Computer
Netzteile von Iamnee / freedigitalphotos.net

Für einen einfachen PC ohne zusätzliche Grafikkarte und mit fast keinen Erweiterungskarten, sollte ein einfaches Netzteil mit ca. 400 bis 450 Watt Nennleistung ausreichen. Tatsächlich wird ein solcher PC nur ca. 85 bis 150 Watt verbrauchen. Jedoch können kurzfristige Maximalleistungen des gesamten Systems, gelegentlich auch mal etwas mehr benötigen. Darum ist es wichtig, lieber etwas zu viel Luft nach oben zu haben, als zu wenig.

Und für PC’s mit zusätzlichen Grafikkarten ist es wichtig ein großes Netzteil mit mind. 600 Watt oder aber bis 1.000 Watt Nennleistung einzubauen. Ansonsten kann es sein, das sich der PC gar nicht einschalten lässt, oder aber gelegentlich, bei hohen Belastungen plötzlich abschaltet oder neu startet. Solche großen Netzteile haben dann auch ein bis zwei zusätzliche Kabel für den Anschluss einer zusätzlichen Stromversorgung an der Grafikkarte. Einfache Grafikkarten benötigen diesen zusätzlichen Anschluss nicht. Aber wenn man eine Grafikkarte mit zusätzlichem Anschluss hat, dann braucht man auch ein Netzteil, das solche Anschlüsse hat. Nicht alle haben das.

Test: Welche ist die beste Soundkarte?

Soundwaves
Soundwaves von Stuart Miles / freedigitalphotos.net

Die beste Soundkarte zu finden, ist im Grunde nicht sehr schwer. Aber natürlich muss man auch bei Soundkarten den Bedarf des Nutzers berücksichtigen. Wer nur gelegentlich mal ein YouTube-Video ansieht und nur einfache Spiele wie Solitär, Tetris und Snake spielt, der dürfte mit einer einfachen Soundkarte aus dem unteren Preissegment zufrieden sein. Aber wenn man gerne öfters mal aufwendige Spiele mit vielen Soundeffekten spielt, oder gar den PC als Abspielgerät für seine Musiksammlung benutzen will, dann braucht man schon eine möglichst gute Soundkarte.

Für eine gute Klangqualität gilt es insbesondere darauf zu achten, das die Soundkarte über einen sehr guten DSP (Digital Signal Processor) verfügt. Denn der sorgt für einen flüssigen und klaren Sound. Ist der DSP zu einfach konstruiert, so muss die CPU einige Aufgaben des DSP übernehmen. Aber damit sind Klangprobleme dann schon fest eingebaut. Denn die CPU ist für solche Aufgaben nicht gedacht und steht manchmal kurzfristig gar nicht dafür zur Verfügung, weil die CPU noch diverse andere Aufgaben zu erledigen hat. Die Folge: Klirrgeräusche, Verzerrungen und sogar kurze Aussetzer kommen immer dann vor, wenn die CPU sehr viel zu tun hat. Und das ist bei einem gewöhnlichen PC keine Seltenheit.

Folglich muss man für einen guten Sound am PC auch ausreichend tief in die Tasche greifen. Sehr gute Soundkarten gibt es schon seit langer Zeit aus dem Hause Creative Labs. Nämlich die Soundkarten der Reihe mit dem gut Bekannten Namen SoundBlaster, die bereits in den 90’ern des vergangenen Jahrhunderts vielerorts sehr beliebt waren. Die Stärken der SoundBlaster damals war der Digital-Analog und Analog-Digital-Umwandler für Ausgabe und Aufnahme von Audiosamples, ein FM-Synthesizer sowie ein Hardware-Mixer. Damit waren diese Soundkarten auch für Musiker sehr interessant. Und auch vom Preis her waren die Karten zwar schon etwas teuer, aber gemessen an der Leistung dann doch sehr günstig im Vergleich zu ähnlichen Produkten.

Aus diesem Grund würde ich auch heute möglicherweise wieder eine SoundBlaster kaufen. Ich finde diese Karten heute zwar mit Funktionen wie mp3-Verluste auffrischen recht überladen. Alles das braucht man nicht, wenn man sich von vornherein gute Audiodateien besorgt. Und das man Klangverluste, die durch Komprimieren entstanden sind, wieder Rückgängig machen kann, das dürfte eh eine Illusion sein. Auch die maximale Samplerate von 24 Bit macht für den Normalgebrauch wenig Sinn, denn die Üblichen Audiodateien sind nach wie vor in 16 Bit. Und auch die meisten Audioplayer können gar keine 24-Bit Audiodateien abspielen. Aber die 24 Bit sind immerhin zukunftsweisend. Und ansonsten sind die SoundBlaster-Karten auch heute noch sehr gut und mit Preisen ab ca. 100 Euro auch für den Normalverbraucher noch erschwinglich.

Und welche SoundBlaster ist nun die beste? Generell kann man sagen, je mehr Schnickschnack dran ist, umso fragwürdiger wird das Ganze. Wer es unbedingt haben will, ok. Ich jedenfalls denke, je mehr dran ist, was ich nicht wirklich brauche, um so unsinniger ist dann der hohe Preis. Und außerdem muss man sich fragen, ob ein Produkt noch viel taugt, nur weil viel dran ist. Ich jedenfalls bevorzuge dann lieber eine Funktion die sehr gut ist, anstatt für das selbe Geld 10 Funktionen zu haben, die nur halb so gut sind. Denn das wesentliche der Soundkarte ist noch immer das erzeugen von Sound. Ich würde darum die SoundBlaster Z empfehlen. Sie hat aus der Aktuellen SoundBlaster-Reihe den besten Analog/Digital-Wandler. Einige Testberichte darüber gibt es hier:

testberichte.de/creative-labs-tests/sound-blaster-z
gamestar.de/soundkarten/creative-soundblaster-z/test

Das aktuelle Flaggschiff der SoundBlaster-Reihe ist die SoundBlaster X7. Auch hier kann man sich darauf verlassen, einen leistungsstarken DSP für flüssigen und störungsfreien Sound vorzufinden. Allerdings würde ich bei einem Preis von ca. 400 Euro auch unbedingt noch die Konkurrenzprodukte genauer ansehen. Möglicherweise gibt es da was besseres, für etwa das gleiche Geld. Einen wirklich guten Testbericht über diese Soundkarte habe ich leider nicht gefunden. Aber es gibt diese beiden Artikel darüber:

ingame.de/reviews/test-sound-blaster-x7
pcgameshardware.de/Soundkarten/Sound-Blaster-X7-Limited-Edition

Ein wenig teurer, aber dafür in Testberichten mehrmals mit „sehr gut“ bewertet, ist die Asus Xonar Essence One.

Und auch wirklich sehr gut ist die Asus Xonar Essence STX für ca. 150 Euro. Wer keinen zusätzlichen Verstärker benötigt, fährt mit dieser Soundkarte wirklich gut. Möglicherweise würde ich die Asus Xonar Essence STX sogar einer SoundBlaster vorziehen.

Da ich jedoch mit Linux arbeite, würde ich heute, so ich denn müsste, eine SoundBlaster kaufen. Denn das sind die einzigen mir bekannten Soundkarten mit Hardware-Mixer, die auch von Linux unterstützt werden. Allerdings müsste ich dann auf ein älteres Modell vom Gebrauchtmarkt zurückgreifen. Etwa auf die SoundBlaster Audigy 2. Denn diese Soundkarte ist laut der ALSA Sound-Hardware supported Liste das neueste Modell mit Unterstützung für den Hardware-Mixer. Besser wäre es da wohl, ich mache mal weitere Recherchen, um herauszufinden, was es für Linux denn noch so tolles gibt.

Video-Anleitung Grafikkarte austauschen

Hier habe ich eine Video-Anleitung über den Austausch der Grafikkarte in einem Desktop-PC mit ATX-Gehäuse. Wer also seine Grafikkarte duch eine neuere und leistungsfähigere ersetzen möchte, der kann sich das ja mal anschauen und möglicherweise daraus lernen, wei man das sehr gut selbst erledigen kann.

Tipp: Eine gute Grafikkarte ist die Nvidia Geforce GTX 650

Als Warnung möchte ich noch hinzufügen: Bitte nur dann selbst am PC herum basteln, wenn man das nötige Grundwissen hat. Insbesondere über Elektronik und die damit verbundenen Gefahren. Und vor allen Dingen immer daran denken. Bevor man das PC-Gehäuse öffnet als erstes immer den Netzstecker ziehen. Ansonsten besteht Gefahr für die Hardware, aber auch für Leib und Leben.

Testberichte Nvidia Geforce GTX 650 Grafikkarten

Grafikkarte
Grafikkarte von BrandonSigma / freedigitalphotos.net

In diesem Bericht geht es um eine Grafikkarte, die ich selbst verwende. Ich habe lange danach recherchiert, bevor es zu einer Kaufentscheidung kam. Denn ich brauchte eine Grafikkarte, die sehr gut mit Linux funktioniert, eine hohe Garfikleistung hat, möglichst kostengünstig ist und dabei möglichst leise  ist und wenig Strom verbraucht. Aufmerksam wurde ich bei meiner Suche dann mehrmals auf die wirklich sehr empfehlenswerte Geforce GTX 650. Denn es ist eine der wenigen Grafikkarten, die wirklich ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben.

Wie allgemein üblich, wird auch die Geforce GTX 650 von diversen Herstellern angeboten. Ein sehr gutes Angebot macht z.B. Palit mit der Palit Geforce GTX 650. Diese Grafikkarte kann man derzeit bereits ab ca. 90 bis 100 Euro bekommen. Ich selbst habe sie verbaut und bin damit sehr zufrieden. Empfehlenswert ist zu dieser Grafikkarte noch der folgende Testbericht:

Test der Geforce GTX 650: Die spieletaugliche Sparflamme

Auch der folgende Testbericht über eine der ersten von Nvidia herausgebrachten Karten ist sehr interessant. So geht daraus hervor, dass die Geforce GTX 650 besonders wenig Strom benötigt (5 Watt im Leerlauf/65 Watt unter Vollast):

Testbericht Nvidia Geforce GTX 650

Auch in Benchmark-Tests schneidet die Geforce GTX 650 noch recht gut ab. Natürlich kommt sie lange nicht an die Leistung von den teuren High-End Grafikkarten heran. Aber bei vielen Spielen schafft sie immerhin die minimal benötigten 40 Frames/Sekunde, wie der folgende Test zeigt:

Testbericht Nvidia Geforce GTX 650 Benchmark-Tests 8x AA / 16x AF

Fazit:

Die Geforce GTX 650 ist nicht gerade die schnellste Grafikkarte und wohl nicht das Richtige für Gamer, die maximale Leistung wollen. Aber die Geforce GTX 650 ist perfekt für Gelegenheits-Gamer, die beispielsweise tagsüber den PC hauptsächlich für Bürotätigkeiten brauchen, am Feierabend aber gerne mal zocken wollen, ohne sich dafür einen Stromfresser an den Schreibtisch stellen zu müssen.

Weitere Testberichte:

Nvidia Geforce GTX 650 und 660 im Test: Kepler in neuen Preisregionen

Asus GeForce GTX 650-E 2GB – Die Stromspar-Grafikkarte zum Zocken

Video-Tutorial: Wunsch-PC selbst bauen

Wer mit dem Gedanken spielt, sich seinen Wunsch-PC selbst zu bauen, dem sei dieses Video-Tutorial empfohlen. Es ist durchaus auch für Anfänger geeignet. Allerdings sollte man eine gewisse Grundkenntnis im Hantieren mit elektrischen Bauteilen, wie Platinen etc. haben. Und eine Vorstellung davon, wie Elektrizität funktioniert. Wer keine Ahnung hat was Masse, Plus- und Minus-Pol ist, der sollte wohl doch lieber die Finger davon lassen. Aber ansonsten ist das zusammensetzen der einzelnen PC-Komponenten heutzutage sehr einfach geworden. Denn die Steckverbindungen sind quasi idiotensicher konstruiert, sodass man nichts falsch miteinander verbinden kann.

Trotzdem sollte man natürlich genau wissen was man da tut. Ich habe von Leuten gehört, die sollen an Verbindungsteilen herum gesägt haben, damit ein DDR Speicher-Riegel auf den Slot für SD-RAM Speicher passt. Sowas darf man natürlich nicht machen. Was definitiv nicht passt, das gehört dann eben nicht dort hin.

Über Begriffe wie PCI, PCIe, IDE, SATA, USB etc. muss man sich dann schon selbst schlau machen. Auch das ist im Prinzip sehr einfach. Man muss nämlich einfach nur genau schauen, was für Anschlüsse man auf dem Mainboard (der Hauptplatine) hat und die entsprechend dazu passenden Bauteile besorgen. Dann gibt es auch keine Probleme mit nicht passenden Hardware-Komponenten.

Und alles weitere, was noch wichtig für den Selbstbau des Wunsch-PC ist, das wird dann im Video erklärt. Ich wünsche hilfreiche Erkenntnisse.