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Selbst am PC basteln

Hier will ich nun einige Videos vorstellen, in denen es um das Besteln, Erweitern und Umrüsten am PC geht. Im ersten Anleitungsvideo wird gezeigt, wie man in seinen Desktop Computer eine neue Grafikkarte einbaut und die alte ausbaut:

Dann mal ein sehr interessanter Vergleich von Onboard-Sound und einer hochwertigen Soundkarte.

Die Sound Blaster ZxR ist das Flaggschiff der leistungsstarken Sound Blaster PCI-Express-Soundkarten der Z-Serie und setzt damit für zukünftige Spielerlebnisse und Audiowiedergabe auf dem PC völlig neue Technologie- und Leistungsstandards. Die speziell für die leistungsstarke Klangerstellung und -wiedergabe auf dem PC entwickelte Sound Blaster ZxR bietet das ultimative Spiel- und Hörerlebnis.

Ein Rauschabstand von 124 dB entspricht einer Klangreinheit von 99,99 %. Das übertrifft On-Board-Soundkarten um das 89,1-fache!

Und hier sieht man, wie man eine Soundkarte in einen PC einbaut:

Und hier noch ein Video über den kompletten Zusammenbau eines Gaming-PC:

Und zum Schluss noch ein Video mit dem Titel: PC selbst bauen: Die schlimmsten Fehler bei der Komponentenwahl.

Einen guten Spiele-PC zusammenstellen: Was so einfach klingt, erweist sich in der Praxis oft als zeit- und nervenraubende Angelegenheit. Es gilt, nicht nur brauchbare Einzelkomponenten auszuwählen, sondern eine funktionierende, harmonierende Kombination auf die Beine zu stellen. Wir werfen einen Blick auf dabei häufige gemachte Fehler, die Sie vermeiden sollten:

Grundlagenkurs: Woraus besteht ein PC? Teil 3

CPU einbauen
CPU wird montiert von suphakit73 / freedigitalphotos.net

Nachdem wir uns in den ersten beiden Teilen mit dem PC-Gehäuse sowie Mainboard und Netzteil beschäftigt haben, soll es im dritten Teil nun um den Prozessor und den Arbeitsspeicher gehen. Den Prozessor werde ich der Einfachheit halber im folgenden CPU nennen.

Die CPU ist sozusagen das Herzstück eines jeden Computers. Mit der CPU werden fast alle Berechnungen durchgeführt, die innerhalb eines Computerprogrammes durchgeführt werden. In der Regel werden nur Hardwarespezifische Berechnungen auf zusätzlichen Geräten, wie Grafikkarte, Soundchip, TV-Karten etc. ausgeführt. Für alles andere muss die CPU herhalten. Und darum sollte man sich sehr gut überlegen, was für eine CPU man verwenden will.

Für einen simplen Arbeitsplatz-PC, der nur Textverarbeitung können muss, reicht oft eine Einkern-CPU aus. Das kann sehr sinnvoll sein, weil mit einer solchen CPU viel Strom gespart werden kann. Benötigt man jedoch spezielle Programme bei der Arbeit, wie z.B. Programme, die große Datenmengen verarbeiten sollen, dann sollte man unbedingt zu einer Mehrkern-CPU greifen. Je nachdem, was für ein Betriebssystem man hat und je nach Konfiguration, gibt es dann Möglichkeiten, etwa ein Programm zum Kodieren von Videomaterial im Hintergrund über einen oder zwei CPU-Kerne laufen zu lassen, sodass man noch zwei oder auch sechs weitere CPU-Kerne für andere Aufgaben zur Verfügung hat. Und auch für Spiele sind mehrere CPU-Kerne von Vorteil.

Wem es hauptsächlich auf Geschwindigkeit ankommt, sollte nach aktuellen Testberichten mit aussagekräftigen Benchmarks Ausschau halten, um eine möglichst leistungsstarke CPU zu finden. Einen speziellen Tipp möchte ich in diesem Artikel nicht geben, da sehr häufig neue Modelle und in kurzen Zeitabschnitten dann auch noch überarbeitete Modelle mit geringen Leistungsverbesserungen auf den Markt kommen. Hier jetzt eine Aussage über die schnellste CPU zu machen ist zu aufwendig und würde den Rahmen sprengen.

Neben den immer schneller werdenden Mehrkern-CPU’s gibt es auch solche, die auf einen möglichst niedrigen Stromverbrauch ausgelegt sind. Auch in dem Bereich gelingt es den CPU-Herstellern immer wieder alle paar Monate das selbe Modell noch etwas zu verbessern, sodass es sich lohnen kann, einige Monate zu warten, wenn man mit einer speziellen CPU liebäugelt. Da ergeben sich manchmal noch gute 20 bis 30 Watt Leistungsminderung bei gleichbleibender Rechengeschwindigkeit. Ich suche bei Google einfach immer nach verschiedenen Modellen, die für mich in Frage kommen auf diese Art: CPU-Herstelle Modell Stromverbrauch. Anhand der Informationen, die man dann findet, suche ich mir das Modell heraus, das bei möglichst guten Leistungen den niedrigsten Stromverbrauch hat.

Ansonsten gilt es noch zu beachten, das eine bestimmte CPU nicht einfach so auf jedes Mainboard passt. Hat man sich bereits für ein bestimmtes Mainboard entschieden, so kann man nur solche CPU’s dort verbauen, die auf den am Mainboard fest gelöteten Sockel passen. Da gibt es verschiedene. Darum kann es sinnvoll sein sich als erstes für eine CPU zu entscheiden, um dann ein passendes Mainboard zu suchen. Man kann das aber auch umgekehrt machen. Das hängt davon ab, was einem wichtiger ist. Alternativ kann man sich natürlich auch noch für einen bestimmten Sockel entscheiden. Am besten für einen recht neuen, um in Zukunft noch gute Möglichkeiten zu haben, einfach mal die CPU gegen eine bessere zu ersetzen. Und hat man sich dann für einen Sockel entschieden, dann sucht man sich ein entsprechendes Mainboard mit passender CPU.

Auf die CPU gehört noch ein Lüfter. Dieser ist unverzichtbar, weil ansonsten die CPU nach nur wenigen Betriebsminuten wegen der Hitzeentwicklung durchbrennen würde und dann schrottreif wäre. Normalerweise liefert der CPU-Hersteller einen für die CPU entwickelten Lüfter mit. Diesen sollte man auch einbauen, weil meist nur bei Verwendung eben diesen Lüfters, ein Garantieanspruch bei Problemen mit der CPU besteht. Wer allerdings weiß, was Er oder Sie tut, kann natürlich auch einen anderen Lüfter einbauen. So gibt es z.B. Lüfter mit sehr großem Rotor, die dann langsamer laufen können und dadurch merklich leiser sind. Oder man greift auf ein System mit Wasserkühlung zurück. Wasserkühlung ist prinzipiell lautlos. Wenigstens im PC selbst muss dann kein Lüfter mehr rotieren. Aber dafür muss die Hitze über ein anderes Gerät mit einem Lüfter abtransportiert werden, welches man in der Praxis meist neben dem PC stehen hat. Und da frage ich mich, ob sich der Aufwand lohnt, wenn dann zwar der PC lautlos ist, dafür aber die Wasserpumpe samt Lüfter ähnlich laute Geräusche von sich gibt, wie ein PC mit Lüftern. Und wer bohrt schon Löcher in die Wand, um die Wasserpumpe im Nebenraum aufzustellen?

Baut man jedoch einen anderen Lüfter oder Kühler ein, als den vom CPU-Hersteller gelieferten, so rate ich dringen dazu, sich erstens zu informieren, wie hoch die maximale Betriebstemperatur der CPU ist und zweitens eine Software zu verwenden, die permanent eben diese Temperatur überwacht oder anzeigt. So kann man sehen, ob alles o.k. ist, oder ob man nicht doch lieber einen anderen Lüfter einbaut. Denn Hitzeschäden an der CPU sollte man unbedingt vermeiden. Besonders wenn man eine hochwertige CPU verwendet und der Ersatz besonders schmerzhaft wäre.

Wenn das dann auch alles zusammenpasst, dann kommt als nächstes der Arbeitsspeicher dran. Der ist ebenfalls sehr wichtig, weil sämtliche Daten, die ein Computerprogramm berechnet oder auch einfach nur von A nach B verschiebt, durch den Arbeitsspeicher, kurz RAM genannt, laufen bzw. dort abgelegt werden. Ist der RAM zu klein, dann ist das Betriebssystem gezwungen, diese Daten auf der Festplatte abzulegen. Und das verlangsamt den PC extrem bzw. kann, falls die Festplatte voll ist, zu einen totalen Versagen des PC’s führen. Also brauchen wir ausreichend RAM.

Arbeitsspeicher
DDR3 Speicherriegel von posterize / freedigitalphotos.net

Ausreichend RAM zu bekommen sollte aber kein sonderliches Problem sein. Man findet einfach heraus, was für einen Steckplatz das Mainboard für RAM besitzt und kauft sich einen dazu passenden Speicherriegel. Für ein aktuelles Betriebssystem sollten 4 GB RAM genügen. Wer jedoch nebenbei noch virtuelle Maschinen laufen hat, oder sehr viele Daten verarbeiten muss, wie das z.B. bei Fotos und Videos der Fall ist, der sollte lieber etwas mehr einbauen. 8 GB ist in den meisten Fällen wahrscheinlich schon genug. Das sollte auch für Gamer genügen. Wer jedoch, so wie ich, öfters mal stundenlange Sortierprozesse für eine Datenbank am Laufen hat und nebenbei noch ein Video von Rohdaten zu H-264 kodieren will und gleichzeitig auf einem Linux-System noch eine VM mit Windows 10 starten und benutzen will, der braucht dann noch mehr. Das muss man im Einzelfall ausprobieren.

Wer also erwartet sehr viel Arbeitsspeicher zu benötigen, der kann ja erst einmal 2 x 4 GB verbauen. Und wenn das nicht ausreicht. hat man noch 2 mal die Möglichkeit weitere 4 GB hinzuzufügen. Und da gilt es dann, auch in einem solchen Fall, bei der Wahl vom Mainboard daran zu denken, wie viel RAM man möglicherweise benötigt. Es gibt nämlich Mainboard auf die kann man nur 2 Speicherriegel montieren. Es gibt aber auch viele Mainboards, da passen 4 Riegel drauf. Also wenn man viel RAM benötigt, aber noch nicht sicher ist wie viel genau, dann ist es in jedem Fall ratsam, sich für ein Mainboard zu entscheiden, das Platz hat für 4 Speicherriegel.