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Tablet oder Laptop?

Tablet
Tablet von Anusorn P nachol / freedigitalphotos.net

Tablets erobern immer mehr den Markt und auch die Leistungsfähigkeit der kleinen Rechner ist schon recht enorm. Da kommt bei einigen bestimmt die Frage auf: Kann ein Tablet eine gute Alternative zum Laptop sein?

Leider kann man diese Frage nicht pauschal beantworten. Denn das hängt sehr damit zusammen, was man denn mit dem Gerät machen will. Für das Aufzeichnen und ansehen von HD-Videos sind Tablets durchaus gut geeignet. Auch Musik kann man damit sehr einfach abspielen. Und für viele kleine Aufgaben, wie E-Mails checken, mal kurz bei Facebook & Co. reinschauen, Textdateien bearbeiten etc. sind Tablets sehr gut geeignet. Allerdings fangen genau hier auch die Grenzen der Tablets an.

Tablets haben keine physikalische Tastatur. Die Eingabe von längeren Texten könnte also problematisch werden. Zwar bieten die Display-Tastaturen die Möglichkeit, mit Wortvorschlägen das tippen vieler Buchstaben zu überspringen. Aber das ist für viele bestimmt sehr gewöhnungsbedürftig. Ob man auf diese Art ähnlich schnell wie mit einer richtigen Tastatur schreiben kann, das muss wohl jeder selbst ausprobieren. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, das Tablet mit einer zusätzlichen Tastatur auszurüsten. Hierbei sollte man aber darauf achten, das die Tastatur nicht zu winzig ist, sich also gut zum Tippen eignet.

Das nächste Problem ist die Textverarbeitungssoftware. Am Tablet läuft das anders als am Laptop.
Die Bedienung der mir bekannten Texteditoren unter Android ist umständlicher als das, was man von Linux und Windows gewohnt ist. Aber daran kann man sich wohl gewöhnen. Manches wird man in der Tat beim Umgang mit dem Tablet neu lernen müssen. Denn die Bedienung läuft eben normalerweise nur über den Touch-Screen. Hilfsmittel wie Maus, F-Testen etc. gibt es nicht. Aber es gibt dafür Alternativen, die man erlernen kann. Etwas Eingewöhnungszeit muss man sich also nehmen.

Ein weiterer Nachteil der Tablets ist der geringe Speicher. Allerdings gibt es mittlerweile schon MicroSD-Karten mit 250 GB. Ein Aufrüsten ist also möglich, wenn auch begrenzt. Und wenn man eh nur wenige Textdateien und vielleicht noch einige Fotos speichern will, dann sollte der Speicher im Tablet sogar ausreichen.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, für den kann ein Tablet eine echte Alternative zum Laptop sein. Fantastisch dabei ist in jedem Fall das geringe Gewicht. Und auch die Größe des Tablets hat einen Vorteil, wenn es darum geht das Gerät zu verstauen. Ein Tablet mit 8 Zoll Display passt durchaus noch in so manche Innentasche von Mantel und Jacke. Und wer sein Tablet lieber im Rucksack verstauen will, kann sich eine stabile Tablet-Hülle besorgen, damit das dünne Gerät nicht zerbricht.

Möchte man mobil jedoch rechenintensive Arbeiten am PC erledigen, dann ist ein Laptop in jedem Fall die bessere Wahl. Und auch wenn man Wert darauf legt, die Software zu benutzen, die man vom PC gewohnt ist, dann sollte man auf das Tablet verzichten. Denn die Apps sind nicht identisch mit der sonst üblichen PC-Software. Einiges was am PC Standard ist funktioniert am Tablet nicht, wie etwa der Flashplayer, welcher jedoch von vielen Webseiten vorausgesetzt wird.

Fazit: einen Laptop ersetzen kann ein Tablet nicht. Aber die meisten einfachen Aufgaben, die man mit dem Laptop erledigen kann, sind ebenso gut mit dem Tablet machbar. Hier muss man also abwägen, ob ein Tablet wirklich Sinn macht und ausreicht. Wer jedoch mit dem Tablet auskommt, der hat damit eine sehr preiswerte Alternative zum Laptop und muss weniger Gewicht mit sich herumschleppen. Aber ob Tablet oder Laptop nun die bessere Wahl ist, das muss jeder selbst entscheiden.

Solarlader für Smartphone, Tablet & Co.

Smartphone Solar Ladegerät
Smartphone am Solarlader von adamr / freedigitalphotos.net

Wer kennt das nicht? Man hat mal wieder etwas länger mit dem Tablet oder Smartphone im Internet gesurft und schon ist der Akku leer. Oder wer mit einem mobilen WLAN online geht, der hat vielleicht noch genug Power auf dem Tablet, aber während einer wichtigen Recherche geht dem mobilen WLAN plötzlich der Saft aus. Was tun?

Man kann natürlich warten, bis man eine Gelegenheit findet, sich an der Steckdose eines Bekannten zu bedienen. Aber dann muss man warten bis es soweit ist. Wer es eilig hat, braucht eine Möglichkeit, die mobilen Geräte unterwegs aufzuladen. Dafür gibt es z.B. die sogenannten Powerbanks. Doch auch die muss man vorher irgendwo aufladen und wenn sie leer sind, dann geht auch mit ihnen nichts mehr.

Viel flexibler sind hier meiner Ansicht nach die Solar Ladegeräte, auch Solarlader genannt. Sinnlos wohl für Leute, die viel an dunklen Orten unterwegs sind. Aber ansonsten sind die Solarlader quasi ständig zum Aufladen von Smartphone, Tablet und sonstigem mobilen Zubehör bereit. Und ein guter Solarlader sollte auch bei stark bewölktem Himmel und unter einer einfachen Lampe noch ausreichend Strom liefern.

Um also nicht ein Gerät zu erwischen, das zu schwach für manche Einsatzzwecke ist, empfiehlt es sich, einfach mal nach Testberichten zu suchen. Einen guten Überblick gibt etwa diese Seite:

testberichte.de/solarladegeraete

Sehr wichtig ist es, darauf zu achten, das der Solarlader USB-Anschlüsse hat. Denn damit werden die mobilen Geräte normalerweise aufgeladen, wenn keine Steckdose zur Verfügung steht. Wer nicht viele Ansprüche hat und ein sehr preiswertes Gerät sucht, der ist vielleicht mit dem Revolt Mobiles Solarpanel für ca. 20 Euro gut bedient.

Für eine sehr gute Leistung wird man allerdings tiefer in die Tasche greifen müssen. So sind laut einem Testbericht vom SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) Solar Ladegeräte mit kleinem Solarpanel bei bedecktem Himmel nicht leistungsstark genug. Und Solarlader mit großem Panel kosten einfach mehr als die kleineren. Siehe: srf.ch/kassensturz-tests/solarladegeraete

Und natürlich gibt es Geräte für diverse spezielle Einsatzmöglichkeiten, wie etwa wetterfeste Geräte, solche mit besonders viel Power, oder ein Rucksack mit integriertem Solarlader, wie der Ascent EnerPlex Packr. Sie sehen also schon, man kann nicht so einfach pauschal sagen: „Das hier ist der beste Solarlader“. Sie müssen sich erst einmal klar darüber werden, wozu Sie ein Solar Ladegerät brauchen und sich dann auf die Suche nach einem Passenden Gerät machen. Suchmaschinen wie Google können da sehr hilfreich sein.